Nachhaltige Entwicklung: Esch2022 nimmt eine Charta an

Nachhaltige Entwicklung: Esch2022 nimmt eine Charta an «Den Escher Gemeisguart» Galgenberg, Esch-sur-Alzette ©Emile Hengen

Esch2022 – das bedeutet Tausende von Besuchern, 19 Gemeinden, verteilt über zwei Länder, und mehrere Monate, in denen Esch-Alzette und der Süden des Landes einer der kulturellen Hotspots Europas sein werden. Das Kulturjahr bietet somit die seltene Gelegenheit, Good-Practice-Grundsätze auf regionaler Ebene zu verankern. 

Im Einklang mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung hat Esch2022 eine Charta für nachhaltige Entwicklung mit der Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung erstellt, die den Rahmen für seine Projekte und Veranstaltungen bildet. Dieses Dokument ist das Ergebnis einer gemeinsamen Überlegung von zahlreichen implizierten Akteuren und berücksichtigt die drei Kernbereiche der nachhaltigen Entwicklung: Umwelt, Soziales und Wirtschaft. 

Die Charta ist in zwei Teile gegliedert, wobei sich der erste auf die Verpflichtungen der Projektträger und der zweite auf Esch2022 im Allgemeinen bezieht. Ziel ist es, die Projektleiter zu begleiten, zu unterstützen und zu ermutigen, aber auch mit gutem Beispiel voranzugehen. Esch2022 verpflichtet sich dazu, bei seinen eigenen Veranstaltungen und Aktionen die gleichen Prinzipien walten zu lassen und möchte gleichzeitig den Projektträgern eine Art Werkzeugkasten für die konkrete Umsetzung der Grundsätze der Charta bereitstellen. 

Im Detail ist die Charta in sechs Kapitel aufgeteilt: Tourismus und Unterkunft, Ernährung und Gastronomie, Lokalökonomie und geteilte Nutzung, Abfallwirtschaft, Zugänglichkeit und Mobilität, und schließlich Kommunikation und Merchandising. 

Jedes Kapitel umfasst eine Richtlinie und listet die durchzuführenden Maßnahmen aber auch leicht anwendbare Lösungen und mögliche Synergien auf. Im Bereich Ernährung beispielsweise werden drei wichtige Ideen hervorgehoben: Zunächst möchten wir mit lokalen Produzenten zusammenarbeiten, die die Umwelt und die Grundsätze des fairen Handels respektieren. Zweitens wollen wir die Lebensmittelverschwendung bekämpfen, indem wir die breite Öffentlichkeit über dieses Thema informieren und zugleich Verwendung für überschüssige Lebensmittel finden. Abschließend möchten wir die kulinarischen Besonderheiten der Region Esch2022 hervorheben, damit Touristen und Besucher die lokalen Spezialitäten sofort identifizieren. 

Die Charta, die der Presse am 17. Dezember vorgestellt wurde und im Januar 2021 an die verschiedenen Partner von Esch2022 verschickt wird, ist fortan ein wesentlicher Bestandteil der Esch2022-Strategie.

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