Die Ortsbesichtigungen in der Möllerei in Vorbereitung der Ausstellungen folgen einander

Die Ortsbesichtigungen in der Möllerei in Vorbereitung der Ausstellungen folgen einander Modell der Möllerei im Umbau © Esch2022

Nach der ersten Ortsbesichtigung durch die Kuratoren des Hauses der elektrischen Künste Basel (HeK) am 8. Februar 2021 im Hinblick auf die Ausstellung „Remix Nature“ (Arbeitstitel) haben zwei weitere Kuratorenteams, die für zwei große Esch2022-Ausstellungen zuständig sind, die außergewöhnlichen Räume der zurzeit renovierten Möllerei besichtigt. Diese Ortsbegehungen sind das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen dem Programm-Team von Esch2022 und den beteiligten internationalen Partnern. Die Arbeit, die vor mehreren Monaten auf der Grundlage digitaler Modelle begann, erreicht nun eine neue, entscheidende Phase. Eine der größten Herausforderungen, für die in der Möllerei geplanten Ausstellungen besteht darin, ihre zeitgenössischen Themen in dem industriegeschichtlich geprägten Raum zu integrieren.

Am 3. März 2021 besuchten Anett Holzheid, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Peter Weibel am Zentrum für Kunst und Medien (ZKM), und Blanca Gimenez (Koordination), verantwortlich für die Eröffnungsausstellung der Kulturhauptstadt Europas, die Möllerei. Sie zeigten sich begeistert von den zahlreichen Möglichkeiten, die der Raum bietet (Technikraum, Maschinenraum, Schrägwände, Rampe usw.), aber auch von den umliegenden Außenräumen. Neben dem Learning Center, das als weiterer Ausstellungsort für Kunstwerke und weiterführende Dokumentation genutzt werden kann, beeindruckte sie vor allem der Ausblick von den Hochöfen.

Am folgenden Tag waren Pit Péporté (Historical Consulting), Kurator der Ausstellung „Perspectives of Europe“ (Arbeitstitel), und das für die Gestaltung der Abschlussausstellung von Esch2022 verantwortliche Team von Tinker Imagineers zu Besuch in der Möllerei. Auch sie zeigten sich sowohl von den Räumlichkeiten als auch von der Umgebung beeindruckt. Die Ortsbesichtigung ermöglichte es ihnen, die Exponate in ihrer räumlichen Situation zu visualisieren. Die

Ausstellung beschäftigt sich mit den Eigenschaften, die Europa und die Europäer auszeichnen. Sie wird Europa aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und dabei von sechs Klischees ausgehen, die wie alle Klischees ein Stück Wahrheit enthalten, aber gleichzeitig von Voreingenommenheit zeugen.

HACKING IDENTITY – DANCING DIVERSITY

In Kollaboration mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Kuratoren: Prof. Peter Weibel & Dr. Anett Holzheid

Februar–Mai 2022

Perspectives of Europe (Arbeitstitel)

Eine Zusammenarbeit zwischen Historical Consulting & Tinker Imagineers

Kuratoren: Sophie Neuenkirch, Pit Péporté

Ausstellungsdesign: Tinker Imagineers

Dezember 2022–März 2023

Europäische Kulturhauptstadt ist viel mehr als nur eine Stadt.
Es ist ein ganzes Gebiet.

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