24.09.2022 - 15.01.2023

Deimantas Narkevičius - Anachronisms

Deimantas Narkevičius

24.09.2022 - 15.01.2023

Disziplinen

Media arts, Fine Arts, Bildende Kunst, Film, Kulturerbe, Multidisziplinär

Kuratoren

Christian Mosar

Künstler

Deimantas Narkevičius

Beschreibung

Im Rahmen von Esch2022 Kulturhauptstadt Europas organisiert die Konschthal Esch eine große Retrospektive mit Filmen des zeitgenössischen Künstlers Deimantas Narkevičius. Das Werk von Narkevicius, in Litauen geboren, bietet eine einzigartige Vision zwischen dokumentarischer und autobiografischer Perspektive der postsowjetischen Ära seines Heimatlandes. Nach seiner Teilnahme an der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst MANIFESTA 2 im Jahr 1998 kehrt Narkevicius für diese große Ausstellung in Esch nach Luxemburg zurück. Die Ausstellung selbst zeichnet ein filmisches Werk nach, das sich in aktuellen geopolitischen Kontexten weiterentwickelt.

Die Arbeit von Deimantas Narkevičius beschwört die Geister und Zeugen der Vergangenheit herauf, um sie mit dieser neuen litauischen Gesellschaft zu konfrontieren, die sich einer jüngeren Vergangenheit bewusst ist, aber ihre neue europäische Identität stets unterstreicht. (Kaunas 2022 Kulturhauptstadt Europas ist ein Beispiel hierfür).

Anlässlich dieser Ausstellung wird die Szenografie des Architekturbüros 2001 (das in direkter Zusammenarbeit mit Deimantas Narkevičius arbeitet) das Gebäude Konschthal Esch erneut verwandeln.

Im Rahmen dieser Ausstellung koproduziert die Konschthal Esch den Kurzfilm „Twittering Soul“, der am Eröffnungstag der Ausstellung Premiere feiert. 

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Vergangene Veranstaltungen

24.09.2022 - 15.01.2023

Anachronisms

  • Bildende Kunst
  • Ausstellung
Deutsch, Englisch, Französisch
Alle öffentlichen

Kostenlos

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12.01.2023 • 19:00 - 22:00

Screening of "Solaris" (1972) by Andrei Tarkovsky

The work “Revisiting Solaris” by the artist Deimantas Narkevičius is inspired by the science fiction novel “Solaris” from 1961 by the Polish writer Stanislav Lem. In 1972, the book was made into a film by Andrei Tarkovsky and is still considered the most famous science fiction film of the Soviet Union. However, Tarkovsky left out the last chapter of the book, which was completed by Narkevičius in 2007. // The plot of "Solaris", 1972: The Solaris mission has established a base on a planet that appears to host some kind of intelligence, but the details are hazy and very secret. After the mysterious demise of one of the three scientists on the base, the main character is sent out to replace him. He finds the station run-down and the two remaining scientists cold and secretive. When he also encounters his wife who has been dead for ten years, he begins to appreciate the baffling nature of the alien intelligence. Age: 12 years and above. Duration: 167 min. / Free of charge with registrations.

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  • Bildende Kunst
  • Kinovorführung / Projektion
Englisch
12 Jahre und mehr

Kostenlos

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Über

Das Gebäude der heutigen Konschthal Esch - Contemporary Art Space, ein ehemaliges Möbelhaus, erwarb die Stadt im Jahr 2020 und baute es entsprechend um. Die Transformation des Gebäudes wird bis Mitte 2022 andauern. Mit einer Gesamtfläche von fast 2.400 m2 auf vier Ebenen stehen der Konschthal außergewöhnliche Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Freilegung der tragenden Elemente und rohen Strukturen wie Betonplatten und Metallträger verleihen der Konschthal fernab des klassischen White Cubes ihr einzigartiges Erscheinungsbild.

Geboren am 24. Mai 1964 in Utena, litauische SSR, Deimantas Narkevičius ist einer der beständigsten und anerkanntesten litauischen Künstler in der internationalen Kunstszene. Ursprünglich als Bildhauer ausgebildet, arbeitet Narkevičius hauptsächlich mit Film und Video. Unter Verwendung von Dokumentaraufnahmen, Voiceovers, Interviews, Reenactments und gefundenen Fotografien unterwerfen seine Filme historische Ereignisse den narrativen Strukturen des Geschichtenerzählens und des Kinos. In seiner künstlerischen Praxis untersucht Narkevičius das Verhältnis persönlicher Erinnerungen zu politischer Geschichte, insbesondere jener seiner Heimat Litauen. Für die Künstlergeschichte ist sie selbst zu Material und Methodik geworden.